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Von Hohenems aus startete unser Ausbildungsduo wie geplant am 12. August 2015 bei bestem Flugwetter zur praktischen Einweisung in die Besonderheiten des Fliegens in den Alpen. Nach Zwischenlandung auf dem Flughafen Innsbruck ging es zunächst nach Zell am See und dann über den Flugplatz Lienz in Osttirol wieder zurück in das Nachtlager am Flugplatz Hohenems. Zwischenzeitlich schloss sich den beiden noch die D-EBDB an, die sich mit unserem Vereinsmitglied Ralf ebenfalls auf einer mehrtägigen Tour befand.

 

InnsbruckDas Fliegen im Hochgebirge stellt ausschließlich an das Flachland gewohnte Piloten bekanntlich vor ganz neue Herausforderungen. Hier hieß es für Max unter anderem ohne den gewohnten Horizont klar zu kommen, hohe Gebirgspässe auf die richtige Weise anzufliegen bzw. sicher zu überqueren, Besonderheiten lokaler Wettererscheinungen sowie mögliche Schlechtwetterstrecken kennenzulernen, das Umdrehen in engen Tälern zu trainieren oder auch seinen Sinkflug noch vorausschauender zu planen als sonst, weil Zielflugplätze aufgrund kurviger Täler teilweise erst im letzten Moment zu sehen sind. Darüber hinaus gilt stets die richtige Talseite anzufliegen, sich also eher in den thermisch bedingten Aufwinden der Sonnenseite aufzuhalten, um auf diese Weise die möglichen Abwinde der gegenüberliegenden Seite zu meiden. Ein weiteres Hauptaugenmerk lag zudem auf der Bedienung des Triebwerks – insbesondere auf einer optimirrten Gemischeinstellung – denn die beiden flogen unter anderem 40 Minuten lang in einer Flughöhe von 11.000 ft bzw. starteten bereits auf Flugplätzen mit recht großer Dichtehöhe. 

...kurvige Alpentäler...

Der ebenfalls auf zwei Tage aufgeteilte Rückweg führte die Beiden schließlich durch verschiedene Kontrollzonen und mit unterschiedlichsten Navigationsübungen wieder zurück ins heimische Schleswig-Holstein. Nach 2540 Streckenkilometern, insgesamt 20 Landungen auf 16 Flugplätzen wie beispielsweise Bad Dürkheim, Konstanz, Biberach, Donaueschingen, Mainz, Oerlinghausen, Bielefeld oder Husum, sowie einem Sack voller unvergesslicher Eindrücke kehrten Lehrer und Schüler  nach vier Tagen wohlbehalten an die Flensburger Förde zurück.

 

DEOPS mit Max vor Alpenkulisse

 

 

 

 

Damit hat Max - der zwischendurch von Konstanz aus zusätzlich noch zu einem Solodreieck abhob - die gesetzlich geforderten Ausbildungszeiten und -inhalte mehr als nur erfüllt und kann seiner praktischen PPL(A)-Prüfung nach den Erlebnissen noch entspannter entgegen sehen.