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De Havilland DHC1 Chipmunk

Hersteller der ‚Chipmunk‘ war die ‚De Havilland Aircraft of Canada Ltd‘. Das Flugzeug diente als Basistrainer der Basistrainer der Royal Air Force, es wurde von einem Rolls-Royce Ltd. Gipsy Major 10 Mk. 2 angetrieben, der 145 PS auf einen 3-Blatt, Fairey A/66753/XI – Propeller übertrug. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 194 Km/h, die Steigleistung 4,3 m/sec. Das Flugzeug benötigte eine Startstrecke von 192 m und eine Landestrecke von 392 m. Die Reichweite betrug 415 Km.

Beschreibung:

Die Chiprnunk ist ein eigenständiger Entwurf der Firma De Havilland Aircraft of Canada Ltd. und sollte den klassischen Schuldoppeldecker “Tigermoth“ ablösen. Gebaut werden sollte ein modernes Schulflugzeug, das - voll kunstflugtauglich - für die Grundschulung bei den britischen Luftstreitkräften eingesetzt werden sollte. Der Prototyp absolvierte seinen Erstflug bereits 1946 und in Kanada wurden bis 1951 218 Maschinen gebaut. In England wurden dann 1.014 “Chips“ gefertigt. Etwa 1/3 ging an die Royal Air Force, die die Flugzeuge zunächst zur fliegerischen Grundausbildung angehender Militärpiloten in Hatfield, Chester und Cranwell einsetzte.

Aber die Chipmunk entwickelte sich auch zum Exportschlager, teilweise wurden die Maschinen sogar in Lizenz gebaut und flogen bald in Portugal, Ägypten, Burma, Ceylon, Chile, Dänemark, Irland, Irak, Jordanien, Kolumbien, Libanon, Saudi-Arabien, Syrien, Thailand und Uruguay.

Auch in Deutschland wurde das Flugzeug in kleinem Umfang eingesetzt. In den späten 50er Jahren begann die neu gegründete Deutsche Lufthansa die Grundschulung auf 5 Chipmunks. Die Lufthoheit der britischen Besatzungsmächte über dem seinerzeit geteilten Berlin wurde ebenfalls bis zum Fall der Mauer neben einigen Hubschraubem durch eine Chipmunk repräsentiert.

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